Kongresshalle
Berlin
Forum Stadtbild Berlin
Schloss
Brandenburger Tor
Stand: 19. Februar 2019

Veröffentlichungen / Presse

Veröffentlichungen / Presse

15. Februar 2019, Niklas Maak

So baut man die Stadt von morgen

Es gehört zu den seltsamen Eigenschaften von Berlin, dass man sich mitten im Zentrum der Stadt so' fühlt, als sei man an ihren äußeren Rändern gelandet. Das ist natürlich eine Folge der Tei­lungsjahre, in denen die Mauer in der früheren  Mitte gleich zwei unwirtliche und unbebaute Zonenrandgebiete entstehen ließ. Nach 1989 sind diese Brachen im Eiltempo und mit durchwachsenem Erfolg zugebaut worden. Doch ausgerechnet in der südlichen Friedrichstadt, keine fünf Minuten vom Checkpoint Charlie ent­fernt, dort, wo das Areal des Jüdischen Museums auf das Gelände der ehemaligen Blumengroßmarkthalle stößt, hatte man noch vor wenigen Jahren das Gefühl, in den unwirtlichen Außenbezirken einer osteuropäischen Metropole gelandet zu sein..........Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 525 oAbb)

17. Januar 2019, Ralf Schönball

Besser bauen

Das Haus der Statistik ist ein basisdemokratisches Modell der Stadtgestaltung. Jetzt liegen Ergebnisse vor.

Für Politiker und Investoren ist es der Horror: Ein Bauprojekt, wo jeder von Anfang an mitreden darf, nein, sogar' soll! Sie fürchten Chaos, endlose Debatten. und Begehrlichkeiten ohne Ende, wider- .sprechende Interessen, die sich niemals unter einen Hut bringen lassen. Am Alexanderplatz ist es nun so weit: Bei der DDR-Ruine namens Haus der Statistik. Die hatte das Land Berlin dem Bund abgekaufte, und Rot-Rot-Grün erklärte diese schon im Koali­tionsvertrag zum Musterfall für die neue basisdemokratische Partizipation. Im Spiel sind 32 Hektar wertvollstes Bauland zwischen Scheunenviertel und Fernsehturm.....Zum Weiterlesen bitte den vollständigen Artikel durch Anklicken diese Zeile aufrufen (Z pdf 523). Vielen Bank

16. Januar 2019 Jörn Köppler

Wo bleibt denn das Schöne?

Die Architektur liefert nicht: Warum wir uns in neuen Stadtvierteln nicht wohlfühlen

Es gibt in Juli Zehs Roman" Unterleuten" eine heiter vorge­tra­gene, nichtsdestotrotz düstere Beschreibung des umtriebigen Ma­nagers Pilz, einer Verkörperung des Zeitgeistes schlechthin, der sich danach sehnt, "alles richtig zu machen" und verschlossen ist gegen das Leben durch einen Panzer aus effizienter Leistungs­bereitschaft. Man kann dies wie ein trauriges Gleichnis auf unsere gegenwärtige Welt des Bauens lesen: Auch hier, so ist das zumin­dest im Mainstream des Architekturdiskurses zu beobachten, scheint alles nivelliert und plan gemacht durch die von Juli Zeh beschriebene Form des unbedingten Leistungswillens. Es ist, als hätten die Verhältnisse uns und, was noch schlimmer ist, auch unsere Werke dressiert zu einer rigide-stummen Konformität, welche den Ausdruck von neueren Stadtarchitekturen wie dem Potsdamer Platz in Berlin bis hin zu der Hafencity in Hamburg bestimmt. Wie? Wir Architekten, Denker und Baumeister - Konformisten, Angepasste, Niedergedrückte der total ökonomi­sierten Verhältnisse? Ich möchte behaupten: ja....

Den vollständigen Taxt können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Bitte hier anklicken)  Z pdf 522oAbb - 

 

7. Januar 2019, Maritta Adam Tkalec

Archäologisches Großprojekt Unter dem Molkenmarkt verstecken sich 800 Jahre Stadt


Abb. Stadthaus (Foto Senatsverwlatung für Inneres)


Wenn der Archäologe Michael Malliaris aus dem Fenster seines Büros im Alten Stadthaus auf den Molkenmarkt blickt, liegt sein künftiges Grabungsfeld direkt unter ihm – mehr als 25.000 Quadratmeter zwischen Mühlendamm und Klosterviertel. Ein Fünftel des Territoriums der Berliner Altstadt, ein Querschnitt durch 800 Jahre Geschichte. Einzigartig, wunderbar. Das größte Vorhaben der Berliner Stadtarchäologie. Ein begeisterter Forscher freut sich auf eine riesige Aufgabe, eine unglaubliche Chance.....Bitte klicken Sie diese Zeile an, wenn Sie den vollständigen Artikel lesen wollen (Z pdf 527F).

Sehen Sie sich auch die gesonderte Moklenmarktseite an. Bitte hier anklicken.

30. Dezember 2018, Niklas Maak

Zur geplanten Werkbundstadt: Am Boden

Dass in Berlin ein Bauprojekt scheitert, ist erst mal keine Nach­richt, die einen mit fassungslosem Erstaunen erfüllt. Der Haupt­bahn­hof hat da, wo die Leute aus dem lCE aussteigen, aus Kosten­gründen leider kein richtiges Dach, der Erweiterungsbau für die Abgeordneten des Bundestags ist so feucht, dass diskutiert wurde, ihn noch vor Fertigstellung wieder abzureißen, der sogenannte Flughafen ... ach, der Flughafen. Und jetzt das: Die geplante Werk­bundstadt an derSpree, die zeigen sollte, wie man in Zukunft Stadt baut, wird nichts; über dem ehrwürdigen alten Werkbund steigt eine Rauchsäule aus Zurecht- und Schuldzuweisungen, Schrillheiten und blankem Hass auf. Was ist passiert?
Zum Weiterlesen des vollständigen Artikel bitte hier anklicken (Z pdf 521oAbb) 
Weitere Informationen siehe Datei 421 - bitte hier anklicken -.

 

14. Dezember 2018, Andreas Kilb

Ein Balkon über der Spree

Ein entscheidender Vorzug des neuen Eingangsgebäudes der Berliner Museumsinsel ist sein Sinn für Höhenunterschiede. Zum ersten Mal überhaupt lädt die James-Simon-Galerie den Besucher ein, zur Museumsinsel emporzusteigen. Von der Bodestraße kommend, die das Alte Museum von den vier übrigen Häusern der Insel abtrennt, wird man über eine breite Freitreppe zum Eingang im Hauptgeschoss des Gebäudes geführt, das zugleich die oberste von drei Etagen bildet.... Den vollständigen Artiklel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 519).